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Kunst Heute im Gutshaus Lexow

Montag, 3. Oktober 2022
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Wir freuen uns sehr, dass wir im Rahmen von Kunst Heute, der Veranstaltung des Künstlerbundes Mecklenburg und Vorpommern zwei junge Mecklenburgische Künstlerinnen bei uns im Haus ausstellen können. Im Gutshaus zeigt Linda Perthen aus Penzlin Bilder und Videoinstallationen (links auf dem Bild eine Arbeit aus der Reihe "Hold the Line"), auf dem Rondell und in der Dorfkirche Lexow sind Arbeiten von Stine Albrecht zu sehen. Die Arbeiten sind vom 1. bis 23. Oktober ausgestellt. Auch im nächsten Jahr wird wieder Kunst im und um das Gutshaus zu sehen sein. Wir planen die dritte Ausgabe von "LandArtLexow", bei der junge Künstler und Künstlerinnen die Möglichkeit bekommen im Haus zu Wohnen und dabei Arbeiten in der umgebenden Natur zu konzipieren. Die Ausstellung wird im Oktober 2023 zu sehen sein.


Sie kommt! Unsere Gartensauna ist bestellt.

Samstag, 2. April 2022
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Noch steht sie verpackt, wahrscheinlich in Litauen, bald zieht sie aber ein in unseren Garten: Unsere neue Sauna! Fundamente dafür sind schon gegossen, unser Exemplar wird schwarze Holzschindeln haben, einen schönen großen Saunaraum mit Holzofen, einen Ruheraum, es wird auch eine Aussendusche geben. Wir sind sehr gespannt was unsere Gäste sagen werden.


Macht es Euch gemütlich!

Samstag, 19. Februar 2022
Blog Kühlschrank

Was verbirgt sich wohl in diesem kleinen hübschen Schränkchen von @woodworker-kuechen.de? Ein Kühlschrank! Bis zum Frühling werden alle unserer B&B-Zimmer damit ausgestattet sein. Drinnen gibt es guten Wein und Sekt in halb-Liter-Flaschen, ausserdem Bier von Mahn&Ohlerich aus Rostock. Wasserkocher, Tee und Kaffee, alles in bester Qualität gibt es auf den Zimmern auch. Wir freuen uns trotzdem, Euch bei uns im Restaurant zu begrüßen.


Land Art Lexow 2021

Samstag, 26. November 2022
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Kleine Rückschau auf unser Land Art Festival aus dem Oktober 2021, das viele begeisterte Kunstliebhaber zu spannenden Spaziergängen in der Landschaft um das Gutshaus inspirierte. Zeitgleich mit Kunst Heute, dem Event des Künstlerbundes zu Mecklenburg Vorpommern eröffnete am 2. Oktober unsere Ausstellung mit Werken von sieben Künstler*innen. Vier von Ihnen hatten zuvor eine Woche im Gutshaus gewohnt und gearbeitet. Zu sehen waren im Gutshaus Werke von Andreas Greiner (Lost in the Wood und Jungle Memory). Zehntausend Bilder hat Andreas Greiner mit seinem Smartphone von den Harzer Wäldern gemacht und von einer künstlichen Intelligenz am Computer analysieren lassen. Nun entwirft diese KI beständig neue Bilder von Wäldern, träumt quasi eine grüne Lunge und erfindet einen vermeintlich unberührten Lebensraum nach dem anderen.

Fabian Knecht zeigte ein Foto aus seiner Serie Isolation sowie eine Videodokumentation zu seiner Arbeit. Isolation zeigt Fotografien von konventionellen Ausstellungsräumen (»White Cubes«), die Knecht an unterschiedlichen Orten in der Natur installiert hat. Statt ein Readymade oder eine Repräsentation der ›Wirklichkeit‹ in den Ausstellungsraum zu überführen, bringt Knecht den Ausstellungsraum in die Wirklichkeit, isoliert ein Segment mithilfe des »White Cubes«: ein Flussbett und ein Sockel eines verschwundenen Denkmals in der Ukraine, ein zugefrorenes Meer in Wladiwostok, eine Brache in Berlin und ein Waldstück in Nordrhein-Westfalen.

Gutshausgarten zu sehen waren die "Kosmischen Korrelate" der gebürtigen Greifswalderin Rabea Dransfeld. Die serielle Ansammlung von Gebilden, die Zellen oder Gesteine sein könnten, sind Strukturen des Wachstums und der Veränderung zwischen biologischem und geologischem. Meteoriten oder Bienenwaben gleich, sind sie wie naturwissenschaftliche Präparate auf Stäbe montiert und vermitteln den Eindruck, als würden sich alsbald fortbewegen.

Ebenfalls im Garten schuf Jeewi Lee die monochrome "Landschaftsmalerei", ein Ergebnis ihrer Auseinandersetzung mit der knappen Ressource Wasser. Vom Bildende bildet sich ein zarter Farbverlauf bis zur oberen harten Bildkante. Wo genau die Arbeit beginnt und die Natur zum Kunstwerk wird, bleibt unscharf.

Ausserdem im Gutshausgarten zu sehen: "If You Are Here" von Joshua Zielinski. Zwei unterschiedliche Brocken Lavagestein wurden vom Fuss des Vulkans Merapi unweit von Yogyakarta geholt und in Silikon abgeformt. Anschließend wurden die Steine zu Staub zerschlagen, der Staub mit Harz gemischt und in die Form des gegenüberliegenden Steins gossen. Das Resultat: zwei Steine mit der gleichen Form wie zuvor, aber anderen Inhalts und einer anderen Komposition.

Diesmal als Ausstellungsort mit im Programm: Die Dorfkirche. Hier waren die gläsernen Orgelpfeifen von Katja Aufleger zu sehen und zu hören. Sie sind inspiriert von den so genannten „singenden Wanderdünen“ in Al Wakra, einer Gegend im Wüstenstaat Qatar. Deren spezifische Töne, eine Art Brüllen oder Dröhnen, hallen kilometerweit durch die Wüste. Fasziniert von diesem wissenschaftlich bisher noch nicht restlos geklärten Naturphänomen, ließ Aufleger in Zusammenarbeit mit einer kleinen Hannoveraner Glasbläserei die Orgelpfeifen unter Verwendung des vom Originalschauplatz mitgebrachten Sand blasen. Sie werden mit eingeblasener Luft in der Dorfkirche Lexow in Schwingungen gesetzt, ahmen den Ton der Düne nach und sind zugleich Skulptur und Soundinstallation.

Weiter auf dem Weg zur Steinhalde war die Arbeit "ABUNDZUWANDERN" von Josh Zielinski zu sehen, ein behauener Feldstein.

Im Steinbruch zu entdecken gibt es auch nach der Finissage, die am 24. Oktober stattfand den "Gneis" von Jeewi Lee. Der dem Bruch entnommener Feldstein wurde poliert und veredelt an seinen Fundort zurück gebracht. Als Zeitzeuge der enormen Kraft, die auf die Erde vor 14 000 Jahren eingewirkt hat, führt er eine Spur von der lebendigen Vergangenheit in die Gegenwart. Metaphorische und tatsächliche Spuren vereinen sich zu einer Arbeit.

Schließlich war im Steinbruch noch die überdimensionierte "Zwille" von Katja Aufleger zu sehen. Praktisch könnte man die Steine wieder dorthin zurück schießen wo sie herkamen, in die umliegenden Felder aus denen sie jedes Jahr mühselig rausgesammelt werden.






Von Wäldern & Weite

Samstag, 24. Juli 2021
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Am Samstag den 31. Juli 2021 findet um 15:00 Uhr die Eröffnung der Ausstellung Von Wäldern & Weite der Wismarer Malerin Karen Clasen bei uns statt.

Die meist großformatigen, farbintensiven Arbeiten von Karen Clasen entstehen ganz aus der Intuition, der inneren Versunkenheit und dem Vertrauen in den Prozess der Entstehung der Malerei. Was sich auf der Leinwand findet, sind die inneren Landschaften der Malerin, die aus der Betrachtung und Spiegelung der Außenwelt wachsen. Keine Skizze oder Fotografie dient als Vorlage, kein bestimmter Ort ist gemeint. Vielmehr sind Erinnerungen und Eindrücke die Basis für erste Flächen, Muster und Linien, die die Grundlage und Grundierung der ersten Schicht des Malprozesses bilden. Dabei beginnt Karen Clasen mit Linoldruckfarbe die Leinwand zu strukturieren ohne ein fertiges Bildmotiv anzulegen. Es folgen Schichten aus Tusche, Acryl und Ölfarbe. Teil der Arbeit ist immer die Übermalung, Wandlung und Sichtbarkeit der einzelnen Malschichten.

Immer bleibt der Malprozess ein Wechselspiel aus bildlichen Impulsen, getragen vom Material, ästhetischen Vorlieben und freien Assoziationen. Einfluss auf die Werke hat alles, was mir im Leben begegnet. Die Formensprache der Natur ist mein Ausdrucksmittel.“ Karen Clasen


10 Autoren in einem Haus

Samstag, 19. Juni 2021
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Zum vierten Mal durften wir in unserem Haus zehn Autoren begrüßen, die sich bei uns treffen um gemeinsam zu arbeiten und sich gegenseitig zu inspirieren. Auch dieses Mal durften wir an den Ergebnissen teilhaben. Während einer Lesung an einem wunderbaren Sommerabend wie er in Mecklenburg kaum schöner sein kann auf dem Rondell vor dem Gutshaus. Mit dabei: Mario Giordano, Alida Bremer, Florian Wacker, Ingo Herzke, Isabel Bogdan, Jens Eisel, Julia Westlake, Rebecca Spilker, Stephan Lohse und Sann Pásztor. Vielen Dank an müritz buch, Waren, für die Unterstützung.


Endlich wieder geöffnet

Freitag, 4. Juni 2021
Restaurant Rondeel

Wie herrlich! Wir dürfen endlich wieder aufmachen und pünktlich zu diesem Termin gibt es einen lauen mecklenburgischen Frühsommerabend, den unsere Gäste auf dem Rondell geniessen können. Wir auch, denn wir sind glücklich, dass wir die letzten sieben Monate überlebt haben, dass viele Gäste, die storniert haben doch noch wieder kommen (einige Gäste mussten wir dreimal verschieben), das unser gesamtes Team wieder am Start ist (das ist wirklich keine Selbstverständlichkeit), dass wir alle gesund geblieben sind und dass der Spätfrühling hier noch so ist wie er immer war: Einfach irre schön.


Willkommen zurück!

Freitag, 14. Mai 2021
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Unsere Störche zurück! Das junge Paar, das im letzten Jahr das erste Mal bei uns genistet hat, ist wieder vereint. Er kam schon am Freitag, sie einen Tag später. Jetzt scheinen sie gerade etwas Beziehungsarbeit zu leisten, um sich wieder aufeinander einzugrooven ...


Von Moderot und Ultramarin Violett

Freitag, 28. Mai 2021
Schöne Farben Gutshaus

Wer konnte denn ahnen, dass es dieses Mal sieben Monate werden? Die Zeit haben wir auf alle Fälle gut genutzt. Unser Chris hat sich als begabter Maler hervorgetan und hat Wände, Treppengeländer, Schränke, Küchen und noch so manches mehr wieder hübsch gemacht. Dafür wurden so wunderbare Pigmente wie Ultramarinblau, Moderot, Magenta und Ultramarin Violett verrührt und genutzt. Die Pigmente werden mit Wasser zu einem Brei angerieben und dann in den vorbereiteten Farbteig aus Bindemittel (Kasein) und weissen Pigmenten gerührt. Für Ölfarbe werden die Pigmente in Leinöl eingerührt. Das Ergebnis ist in jedem Fall einen Besuch bei uns wert. Kommt einfach vorbei. Wir haben ab dem 4. Juni geöffnet, die Farbeimer verschwinden im Keller.


Crowdfunding

Donnerstag, 16. September 2021
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