Sanierung

 

Gutshaus während der Sanierung

Mit Hilfe vom Denkmalschutz bekommt das Haus ein neues Schieferdach

Gutshaus während der Sanierung

Der letzte der originalgetreu nachgebauten Fensterflügel wird eingesetzt

und keine große Straße in der Nähe. Als wir kurz darauf von Libellen umschwirrt an der wunderschönen Badestelle des nahegelgenen Grossen Kressin saßen, trafen wir eine folgenschwere Entscheidung: Wir tun es!

Unser Anliegen bei der Sanierung war es, die klare Großzügigkeit der Räume innen zu bewahren. Bei der Aufteilung

 

Gutshaus während der Sanierung

Das Leben auf der Baustelle

der Einheiten orientierten wir uns am ursprünglichen Grundriss. Das 1874 gebaute und heute denkmalgeschützte Gutshaus wurde in den Jahren 2008 bis 2011 umfassend, aber behutsam saniert. Unter einem nagelneuen, aber originalgetreuen Schieferdach entstand in weiten Teilen wieder die alte Fassade. Sie ergänzten wir allerdings um moderne bodenlange Fensterschlitze zum Garten. Ein Tischlermeister aus der Gegend, der noch über Wissen und Werkzeuge seiner Zunft von anno dazumal verfügt, baute uns in die noch erhaltenen originalen Fensterrahmen die alten Fenster originalgetreu nach (mit einer Doppelverglasung als Zugeständnis an heutige Bedürfnisse).

Er sanierte auch das ebenfalls denkmalgeschützte Treppenhaus. Glücklicherweise entdeckten wir wahre Schätze, wie beispielsweise die in den Fensterleibungen verborgenen und mehrfach zugelackten hölzerne Fensterläden im Erdgeschoss, die nun alle wieder ihre ursprüngliche Funktion erfüllen. Eine Farbanalyse der Holzteile innen und außen ließ uns staunen: Alle Farbtöne wirkten auf uns so modern – oder besser: zeitlos, dass wir uns auch in der Farbwahl fast ausschließlich nach dem historischen Vorbild richteten.